Ernährung während des Renntages

Wenn Dein Körper Schwerstarbeit leistet, musst Du schnelle Energie nachschieben.

Grundsätzlich gilt

Ein Moto-Cross Fahrer sollte weder hungrig noch mit unverdauter Nahrung im Magen in ein Rennen starten. Die letzte größere Mahlzeit vor der sportlichen Aktivität sollte zwei bis drei Stunden zurückliegen. Schon ein Wasserverlust von zwei Prozent senkt Ihre Ausdauerleistung, bei fünf Prozent bekommen Sie Krämpfe, die Herzfrequenz steigt, es kann zu Übelkeit kommen. Beim Essen ist es nicht anders: Um auf einem Leistungslevel durchzukommen, muss Ihr Blutzuckerspiegel konstant gehalten werden. Das hat einen wichtigen Grund: Glukose ist der Brennstoff für das Nervensystem, inklusive Gehirn. Schon bei einem geringen Abfall des Spiegels schaltet das Gehirn die Renn funktionen aus, um sich selbst zu schützen. Nicht selten kämpfen hungrige Athleten mit Schwindelanfällen, ganz zu schweigen von den schlappen Beinen. Um konstant durch ein Rennen zu kommen, werden 60 bis 80 Gramm Kohlenhydrate auf einen Liter Flüssigkeit und pro Rennstunde empfohlen. Quetschen Sie Gel in die Trinkflasche oder nehmen Sie ein Kohlenhydratpulver. Auch hier gilt: vorher testen. Besonders bei Gels mit Koffein sollten Sie ausprobieren, ob sie bei Ihnen nicht zu Krämpfen führen. Idealerweise ist Ihr Getränkepulver isoton, das heißt, das Getränk hat die gleiche Teilchenkonzentration wie Ihr Blut und kann so besonders schnell aufgenommen werden. Beste Zusammensetzung: 30 bis 80 Gramm Kohlenhydrate und 400 bis 1000 Milligramm Natrium pro Liter. Natrium ist wichtig, um die Kohlenhydrate schnell aufzunehmen und Natriumverlust beim Schwitzen auszugleichen. Denn der nächste Krampf wartet an jedem Anstieg. Getränke mit höherem Anteil an Kohlenhydraten werden als hyperton bezeichnet und verzögern die Magenentleerung – Magen beschwerden sind vorprogrammiert.

kleine Mengen

Ein bis eineinhalb Stunden vor der sportlichen Aktivität sollten nur noch kleinere Portionsgrößen aufgenommen werden. Eine zu große Menge an Nahrung führt zu einer verstärkten Ansammlung von Blut im Verdauungstrakt und verhindert so die optimale Durchblutung der Muskeln. Außerdem wird aufgrund eines gedehnten Magens die Zwerchfellatmung behindert, was sich besonders bei Moto-Cross-Ausdauerbelastung negativ bemerkbar macht.

Schnelle Energie wie mit Gels kannst Du während des  Renntages keine Energie nachschieben.

Die durchdachte Kombination von Vor Wettkampfnahrung und Energiedrinks und/oder Gels trägt maßgeblich dazu bei, bis zum Ende eines Rennens optimale Leistung bringen zu können. Während einer Rennbelastung wird das Verdauungssystem mit weniger Blut versorgt. Nehmen Sie leicht verdauliche Riegel oder Gels zu sich. Je schneller das Rennen, desto flüssiger die Nahrung, um den Magen-Darmtrakt nicht zu sehr zu belasten. Die letzte Rennmahlzeit sollten Sie fünfzehn bis zehn Kilometer vor dem Ziel einnehmen – ein Gel mit einem Schluck aus der Trinkflasche.

Auf nüchternen Magen zu starten ist allerdings ebenso wenig zu empfehlen. Hier führt die mangelnde Aufnahme von Kohlenhydraten zu einem Absinken des Blutzuckerspiegels, wodurch die Leistungsfähigkeit herabgesetzt wird.

Neben dem Flüssigkeitsverlust kommt es zu einer verstärkten Ausscheidung von Mineralstoffen, v.a. von Kalium, Magnesium und Natrium. All diese Faktoren können zu folgenden Symptomen führen: -Eindickung des Blutes Blutdruckabfall

-Verminderte Muskeldurchblutung

-Herzrhythmusstörungen

Insgesamt geht ein starker Leistungsabfall einher, der nicht im Sinne des Fahrer sein kann.

kurz & knapp

– Je härter der Wettkampf (Hitze, Länge) desto flüssiger die Nahrung.
– Trinke alle 15 Minuten und essen Sie alle 30 Minuten – auch wenn Du keinen Durst oder Hunger hast.
– Achte darauf, dass Du isotone Getränke dabei hast.

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